Ein Garten wirkt manchmal still, bis man ihn fünf Minuten lang wirklich betrachtet. Dann erscheinen Vögel, Insekten, Spinnen, kleine Säugetiere und zahllose Spuren. Wildtiere müssen nicht weit weg sein.
🌿 Auf Ebenen achten
Ein naturnaher Ort weist verschiedene Schichten auf: Boden, Kräuter, Sträucher und Bäume. Jede Schicht bietet andere Nahrungs- und Versteckmöglichkeiten.
🐝 Blumen für Bestäuber
Blühende, am besten einheimische Pflanzen liefern Nektar und Pollen unter anderem für die Dunkle Erdhummel. Wählen Sie verschiedene Arten, damit während der gesamten Saison Nahrung verfügbar ist.
🦔 Unterschlupf für kleine Tiere
Blätter, Zweige und dichte Vegetation können Verstecke unter anderem für den Igel bieten. Ein Garten muss nicht überall penibel aufgeräumt sein.
💧 Wasser ist Leben
Eine sichere, flache Wasserstelle kann wertvoll sein. Achten Sie darauf, dass Tiere herauskommen können, und halten Sie das Wasser sauber.
🐦 Vertikal denken
Sträucher und Bäume bieten Nahrung, Nistgelegenheiten und Aussichtspunkte für Vögel wie die Singdrossel. Verschiedene Höhen machen einen Ort interessanter.
⚠️ Fallstricke vermeiden
Unnötiges Gift, geschlossene Gärten und viel Versiegelung mindern den Wert für Wildtiere. Kleine Durchgänge zwischen Gärten können hingegen helfen. Mehr Inspiration finden Sie bei unserer Rewilding & Garten-Expedition.
🧭 Deine Garten-Explorer-Mission
- Zähle fünf verschiedene Pflanzen.
- Suche drei Arten von Tieren oder Spuren.
- Finde einen Ort, der als Unterschlupf dienen kann.
- Überprüfe, wo Wasser verfügbar ist.
- Wähle eine kleine Verbesserung.
✨ Vom Garten zum Lebensraum
Ein Garten muss kein Naturschutzgebiet sein. Das Wichtigste ist, dass Sie Raum für Leben lassen und eine Verbindung zu den grünen Orten in der Umgebung herstellen.
Mach deinen Garten ein wenig wilder, schau, was zurückkommt, und entdecke dein eigenes Stück Wildnis. 🌍🌱
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